Lasst uns über die gesellschaftliche Vermittlung sprechen

 

Stell dir eine Gesellschaft vor, wo die Probleme gelöst werden, bevor sie sich in einer ausweglosen Lage befinden. Stell dir eine Familie vor, wo sich die familieninternen Konflikte beilegen, bevor sie in einem Punkt ohne Rückkehr gelangen. Stell dir eine Schule vor, wo sich die Gewaltvorfälle nicht entwickeln können, weil die Schüler gelernt haben, ungerechtes Benehmen nicht zu dulden. Sieht das alles utopisch aus? Und dennoch!

Das alles passiert nicht auf einmal. Es gibt keine Zauberart der Problemabschaffung. Damit eine besondere Änderung in gesellschaftlicher Ebene erreicht werden kann, braucht man richtige Planung, vorsichtige Programmierung und Vision ohne Paternalismus. Unsere Gesellschaft besteht aus viele Pfeifer und so braucht jeder Pfeifer Forschung, besondere Vorsicht konzentrierte Besserungstaten. Die Vermittlung, als ein alternativer Weg der Differenzlösungen, kann in einer gesellschaftlichen Ebene verschiedenartiges anbieten. Ihr Gegenstand ist formbar, dynamisch, mit einem breiten Handlungsgebiet und bemerkenswerte Werkzeuge.

Die gesellschaftliche Vermittlung – von Natur aus leicht anpassendes Verfahren- entbehrt kein Hauptrahmen der Gesetze. Die gibt ihr die erforderliche Dynamik, so dass sie, indem sie jedes Mal bestimmte Ebene anwendet, im Grund des Unterschieds eindringt, ohne der Gefahr der Abweichungen oder der Rückfälle oder ihrer Qualitätsschwächung des Verfahrens.

Wenn wir einen kleinen historischen Rückblick machen, betrachten wir, dass die gesellschaftliche Vermittlung zum ersten Mal als Institution in der Form der Programme in den USA ungefähr in die 1970 Jahre in Erscheinung tritt. Die Zeit beweist klar, dass die Institution wirklich riesigen Beistand leisten kann, auch in gesellschaftlicher Ebene: hunderte centres wurden gebildet und sind in Betrieb, indem sie aktiv helfen, unzählige Fälle beizulegen und zu lösen.

Lasst uns aber diese Sachen auf einer praktischeren Ebene betrachten. Die gesellschaftliche Vermittlung kann innenfamiliäre Probleme lösen (Fehlfunktionierende Familien, Vorsorge innenfamiliärer Gewalt, Normalisierung der Kommunikation ihrer Partner usw.)  Auch in Scheidungsfällen konzentriert sie sich auf der Psyche des Kindes, indem sie die Eltern hilft zu bemerken, dass der Preis der Trennung eine unerträgliche Last für die empfindliche Psyche des Kindes ist. So haben der Umgang während der Vermittlung aber auch die jeweiligen Entscheidungen, die getroffen werden, das Kind als Hauptbasis und Richtschnurr.

Sehr bemerkenswert ist auch die Anwendung der gesellschaftlichen Vermittlung beim Täter-Opfer Verhältnis. Der (gewöhnlich) junge Übertreter und das Opfer der kriminellen Tat haben die Möglichkeit (wenn das Opfer es sich wünscht) Kontakt aufzunehmen. Dieser Pioniertakt hat viele Vorteile. Das Opfer lernt den Täter kennen, der letzte erklärt die Gründe und die Ursachen, die ihn zu dieses kriminelle Verhalten geführt haben und er entschuldigt sich. Diese Programme können Schlüsselpunkte für beide Seiten darstellen. Das Opfer verzeiht den Täter und der junge Täter gewinnt nun eine wichtige Erfahrung, die ihm in der Zukunft von unüberlegte aggressive und kriminelle Taten abbringen wird.

Abschließend stellt die Schulvermittlung ein besonderes Kapitel dar, und ist Teil der allgemeinen gesellschaftlichen Vermittlung. Es werden Bildungsprogramme für die Schüler über die Vermittlungsfähigkeiten gewährt und die ausgebildeten Schüler-Vermittler (peer mediators) übernehmen, ihre Mitschüler mit ihren Verschiedenheiten zu helfen. Die Schulvermittlung löst nicht unter anderem Mobbing-Phänomene –wie man öfters gehört hat- sondern trägt entscheidend dazu bei, die Äußerung solcher negativen Phänomene vorzubeugen.

Als Nachwort würden wir sagen, dass die gesellschaftliche Vermittlung einen doppelten Zweck hat: erstens, die Lösung der Konflikte und Unterschiede auf einer Facette gesellschaftlichem Niveau, und zweitens, die Vorbeugung der Äußerung problematischer Phänomenen und so die Schaffung eines Klimas, so dass die übertretene Benehmen kein Entwicklungsbereich haben.

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